Anliegen dieses Buches ist es, die Entwicklung des Ortes Wilbich von seiner Ersterwähnung bis zum heutigen Zeitpunkt aufzuzeigen.
Der aufmerksame Leser wird dabei feststellen, dass es sich um eine sehr wechselhafte Entwicklung handelt. Unzählige Schicksale sind mit der Geschichte dieses Ortes verknüpft.
Die Geschichte unseres Dorfes gliedert sich dabei in zwei Teile, welche sich sowohl durch die Form, als auch durch den Umfang unterscheiden. Bei Teil I handelt es sich um die 1923 erschienene „Chronik des eichsfeldischen Dorfes Wilbich” von Pfarrer Nikolaus Görich und in Teil II stellt Ursula Schulz „Wilbich im Zeitraum 1923-1997” dar.
Was heute besonders im Teil II noch aus der aktuellen Erinnerung berichtet werden konnte und oft auch die Entwicklung der ganzen Eichsfeldregion umschreibt, wird dem Leser schon in einigen Jahrzehnten nicht mehr wichtig erscheinen. Trotzdem haben diese Ereignisse Wilbich geprägt.
Die bisher erfolgten Nachforschungen sind damit zunächst zum Abschluss gekommen, können aber immer nur einen Teil wiedergeben, denn ein Ende der Entwicklung gibt es nicht.
Dieses Buch, das einen weiteren Mosaikstein zur Erforschung der Eichsfeldgeschichte hinzufügt, sollte bei allen Familien in Wilbich und auch den ehemaligen Bürgern des Ortes, die in der Fremde wohnen, Einzug halten. Es weckt sicher alte Erinnerungen und gibt Anlass zum Nachdenken.
Aus dem Inhalt:
Inhaltsverzeichnis Teil l
Vorwort S. 11
Benutzte Literatur S. 12
1. Name des Dorfes S. 13
2. Feld und Flur S. 13
3. Der Forst S. 14
4. Wilbichs Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters S. 15
5. Das Zeitalter der Reformation und Gegenreformation S. 18
6. Der Dreißigjährige Krieg S. 22
7. Die Zeit von 1648 an und der siebenjährige Krieg S. 25
8. Vom Siebenjährigen Krieg bis zur preußischen Okkupation (1763-1802) S. 27
9. Wilbich unter der Fremdherrschaft und in den Freiheitskriegen S. 28
10. Die Zeit nach den Freiheitskriegen S. 31
11. Die Kriege des vergangenen Jahrhunderts S. 36
12. Der Weltkrieg 1914-1918 S. 38
13. Kirchenbau in Wilbich S. 43
14. Die Wilbicher Vikarie S. 49
15. Aus dem religiösen Leben Wilbichs S. 52
16. Vom Schulwesen Wilbichs S. 55
17. Besitz und Erwerb Wilbichs S. 58
18. Aus dem Wilbicher Dorfleben S. 61
19. Wilbicher Dorfsagen und Schwanke S. 65
20. Die Flur- und Familienamen S. 66
21. Verzeichnis der Pfarrgeistlichen Wilbichs S. 67
22. Verzeichnis der Volksschullehrer Wilbichs S. 69
23. Verzeichnis der Dorfschulzen Wilbichs S. 70
24. Bemerkenswerte Personen, die aus Wilbich stammen oder hier gelebt haben. S. 71
25. Vermischte Notizen als Nachtrag S. 73
Spezielle Chronik S. 76
Inhaltsverzeichnis Teil 2
Vorwort S. 86
1. Helmut Godehardt: Einige Bemerkungen zu den urkundlichen Ersterwähnungen des Dorfes Wilbich S. 87
2. Das neue Ortswappen S. 93
3. Einige Gedanken zur Lage des Dorfes und zum heutigen Dorfbild S. 94
4. Wilbicher Spitznamen S. 110
5. Kirchengeschichte Wilbich ab 1920 S. 113
5.1. Kirchliches Leben in der Gemeinde S. 113
5.2. 1995 noch vorhandenes altes und neues Inventar der Kirche in Wilbich S. 138
5.3. Seelsorger in Wilbich seit 1920 S. 143
5.4. Ordensschwestern aus Wilbich seit 1923 S. 143
5.5. Der Friedhof S. 144
5.6 Entwicklung der Schule und Schließung S. 147
5.6.1. Allgemeine Entwicklung S. 147
5.6.2. Lehrer in Wilbich seit 1928 S. 158
6. Kindereinrichtungen in Wilbich S. 160
6.1. Der Kindergarten S. 160
6.2. Die Kinderkrippe S. 161
7. Die Entwicklung der Landwirtschaft S. 163
8. Der Zweite Weltkrieg - Begleitumstände und Folgen für Wilbich S. 177
9. Wilbich während der DDR-Zeit S. 190
9.1. Sicherung der Staatsgrenze und deren Auswirkung für Wilbich S. 190
9.2. Zwangsaussiedlung S. 200
9.3. Wilbich kommt aus dem Sperrgebiet S. 203
9.4. Anschluß der Gemeinde Wilbich an den Gemeindeverband Ershausen S. 204
10. Die Wendezeit im Eichsfeld und in Wilbich S. 206
10.1. Grenzöffnung S. 208
10.2. Freie Wahlen in der DDR S. 210
10.3. Zusammenführung beider deutschen Staaten. S. 210
10.4. Neue Verwaltungsstrukturen nach der Wende S. 213
11. Die Bürgermeister von Wilbich seit 1923 S. 216
12. Die Veränderungen im örtlichen Gewerbe seit 1920 S. 218
12.1. Allgemeine Entwicklung S. 218
12.2 Traditionsbetriebe S. 222
12.2.1. Bäckerei Bust S. 222
12.2.2. Fleischerei Döring S. 222
12.2.3. Gaststätte Dölle S. 224
12.2.4. Die Gärtnerei Petri S. 227
12.2.5. Getränkegroßhandel Döring S. 228
12.2.6. Holzschnitzerhandwerk in Wilbich S. 230
12.2.7. Die Griesmühle S. 232
12.2.8. Zigarrenfabrik in Wilbich S. 238
13. Der Dorfanger und seine Bedeutung S. 241
14. Bevölkerungsentwicklung in Wilbich früher und heute S. 244
15. Wilbicher Familiennamen S. 248
16. Vereinsleben in Wilbich S. 251
16.1. Situation um 1920 und Weiterentwicklung S. 251
16.2. Geschichte der Feuerwehr in Kurzfassung S. 253
16.3. Die Laienspielgruppe S. 257
16.4. Der Sportverein S. 258
16.5. Der Karnevalsverein S. 267
16.6. Partnerschaft mit der Gemeinde Stadecken-Elsheim S. 276
17. Persönlichkeiten, die in unserer Gemeinde geboren wurden oder hier lebten, bzw. heute noch leben S. 280
18. Sitten und Bräuche im Wandel der Zeiten, kirchliche Traditionen S. 294
19. Unwetterkatastrophen und Wetterbeobachtungen seit 1920 S. 316
20. Besondere Unfälle und Vorkommnisse in Wilbich seit 1920 S. 318
21. Kleine Beiträge zum Schmunzeln S. 320
22. Schwerpunkte der Entwicklung seit 1920 bis zur Gegenwart, verbunden mit der Eichsfeldentwicklung, als Zusammenfassung der vorliegenden Punkte S. 322
Quellen- und Literaturverzeichnis S. 347
Bildnachweis S. 348