800 Jahre Burg Scharfenstein - 1209-2009
Beiträge zur Geschichte von Burg und Amt Scharfenstein im Eichsfeld
Neuerscheinung
800 Jahre Burg Scharfenstein - 1209-2009
ISBN: 978-3-936617-89-4
Autor: Peter Anhalt, Günther Henkel, Ulrich Hussong, Gerd Leuckefeld, Thomas T. Müller, Josef Reinhold und Hans-Jürgen Schicht
Herausgeber: Herausgegeben im Auftrag der Stadt Leinefelde-Worbis von Josef Reinhold und Günther Henkel
Bibliogr. Daten: Format: 16 x 23,5 cm, 304 Seiten, Bindeart: Festeinband, erschienen: Duderstadt 2009
Weitere Infos: 77 Farbabbildungen, 122 s/w-Abbildungen, 9 Tabellen, farbig bedruckter Vor- und Nachsatz
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Zu diesem Titel:

Inhaltlich umfasst das Werk die Geschichte der Burg Scharfenstein von den Anfängen bis Gegenwart, während das Amt Scharfenstein mit den dazu gehörenden Dörfern eine schwerpunktmäßige Darstellung im Zeitraum von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des Mainzer Kurfürstentums zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfährt.


Das Jubiläum „800 Jahre Burg Scharfenstein" ist der Anlass, um eine auf dem neuesten Stand befindliche, reich bebilderte Geschichte der Burg von ihren Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart vorzulegen.

Das Burgjubiläum geht zurück auf die Erwähnung des Dietrich der Böhme von Scharfenstein im Jahre 1209. Zu diesem Zeitpunkt gehörte die Burg den Grafen von Gleichen. Von den Gleichengrafen ging sie im Jahre 1294 in den Besitz des Mainzer Erzstiftes über.

Hinreichend Platz wird in dem Band dem Aufenthalt von Heinrich Pfeiffer auf der Burg und der Zerstörung des „Adelsnestes" durch aufständische Bauern im Jahre 1525 gewidmet.

Da von der Burg Scharfenstein aus die kurmainzischen Vögte das gleichnamige Amt verwalteten, finden sich in dem Buch viele interessante Details zur Historie der ehemals zum Amt Scharfenstein gehörenden Dörfer zwischen Steinbach im Westen und Niederorschel im Osten.

Näher an der Gegenwart sind die Passagen, die sich mit der Nutzung der Burg seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts befassen. Sie war Domänenvorwerk, Sitz eines Revierförsters und Standort für ein Kinderferienlager und immer wieder beliebtes Wanderziel. Unterhalb ihren Mauern fanden Lehrerkonferenzen statt und kämpfen Sportler beim Lauf „Rund um den Scharfenstein" um Sieg und Platz.

Am Schluss des Buches wird zu einem Rundgang um das vom Glanz und von der Bürde des Alters geprägte Burggemäuer eingeladen. Dem aufmerksamen Betrachter bleiben Mauerreste von staufischen Possen und die nun wieder geschlossene Absturzstelle der Außenmauer ebenso wenig verborgen wie alte Gefängnisräume, in Stein geschlagene Jahreszahlen und das zum Zeichen der Zugehörigkeit zum Erzstift Mainz eingemeißelte Mainzer Rad. 

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